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SPACE CHIMPS |
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... und versoftung nummer 316 in diesem jahr. das soll lediglich eine feststellung, keine wertung sein. denn in diesem jahr konnte man mal nicht pauschal sagen, dass die games-adaptionen von filmen durchgehend schlecht waren. die ein oder andere positive überraschung war da schon dabei. auch an „space chimps“ werden manche ihren spass haben. „bereite dich vor auf ein ereignis kosmischen ausmasses“ heißt es im trailer zum spiel, den ihr hier über diesem test zu sehen bekommt. das ist für uns spieler vielleicht etwas hoch gegriffen, aber was den schimpansen ham, luna und titan widerfährt, ist tatsächlich nicht von dieser welt. sie sind affen-astronauten, die ins weltram geschossen werden, weil ihre spezies den menschen am ähnlichsten sind und die sich anhand ihrer daten ausmalen wollen, wie sich ein homo sapiens bei langen flügen durch das nichts auf der suche nach einer bewohnbaren zweit-erde schlagen würde. leider geht bei der mission was schief und die drei verschlägt es auf einem weit, weit, sehr weit entfernten planeten malgor, auf dem nicht alle einwohner den primaten wohlgesonnen sind. das ist ungefähr die story des kinofilms „space chimps“ und damit auch die des spiels. in dem game könnt ihr die rolle des lustigen ham, der eigentlich als zirkusaffe arbeitet und eigentlich nur auf die reise mitgenommen wird, weil sein opa ein berühmter schimpanse im weltall war. oder aber ihr wollt als luna durch die unbekannte welt streifen. ihr kann man als ausgebildetet weltraumfahrerin nicht so schnell was vormachen. je nach charakter seid ihr mit mehr muckies und damit mehr power oder mit mehr köpfchen und damit besserer technik ausgestattet. bei eurem gefährlichen weg durch den fremden lebensraum sind jedenfalls beide eigenschaften immer wieder gefragt. wie gesagt: nicht jeder auf malgor ist nett. und deswegen ist das ziel der protagonisten, die angriffe der bösen zu überleben, die aliens, die sie unterdrücken, zu befreien und auf dem planeten verstreuten teile zur reparatur des affen-transporters zu finden, um den heimweg antreten zu können. das schafft ihr erst, wenn ihr die 11 levels mit 13 verschieden arten von lebenwesen und 3 bossgegnern bewältigt habt. die meiste zeit müsst ihr euch in typischen jump’n’run-stil durch die landschaften hangeln, schwingen und doppelhopsen. als primate natürlich eigentlich kein problem, aber im gegensatz zu so manchem gilt es nicht nur, an wänden und pflanzen hochzukletter, lianen zu schnappen, wände wegzubomben oder an ihnen entlang zu rennen und über 3d-plattforme zu hoppeln. vieles in der welt ist in bewegung und so erfordert es gutes timing, um sich beispielsweise von einer klippe zur nächsten zu gelangen. auch der boden ist zuweilen brüchig und schwankt von links nach rechts. wer nicht aufpasst, springt ins leere. zuweilen schleicht sich auch ein wirklich rasant inszeniertes flug-level ein, bei dem ihr auf dem rücken eines vogelähnliches wesens reitet. wo es landschaftsbaulich etwas ruhiger zugeht, kommen die fieslinge um die ecke. doch die protagonisten können sich der attacken der häscher durchaus erwehren: während ham in erster linie mit gezielten tritt- und schlagcombos (auch mit dem hintern) voran kommt, setzt luna eine peitsche/stunner ein (der eigentlich ein alien ist) um die gegner aus der distanz platt zu machen. wie effektiv eure angriffe sind, hängt auch davon ab, wie viele bananen ihr unterwegs einsammelt. wie man weiß, powern die gelben früchte affen ja bekanntlich ab. bei den vereinzelt eingebauten rätseln sollten ihr aber das hirn und nicht die virtuellen muskeln oder technikgadgets nutzen, wenngleich die lösung häufig recht nahe liegt. die steuerung der wii-version ist extrem einfach gehalten. das macht auch sinn, schließlich richtet sich das spiel vorwiegend an junge zocker. auf der anderen seite wird dadurch das potential der bewegungssensitiven controller nicht ganz ausgeschöpft, obwohl gerade bei den vielen kämpfen kloppereien mit mehr körper-/nunckuckeinsatz programmiertechnisch sicher drin gewesen wären. stattdessen reicht botton-mashing oft aus, um die meute loszuwerden – solange man sie bei der etwas wirren kamera früh genug sieht. das ist in passagen mit ecken und winkeln keine selbstverständlichkeit. wenn sie dann irgendwo hängen bleibt, könnt ihr wenigstens noch über das steuerkreuz in andere perspektiven umschalten. egal welche ansicht: die kamera zeigt zwar abweslungsreiche, aber nicht immer schön modellierte landschaften. viele areale kommen einem vor, als hätte man sie genau so schon mal in einem anderen spiel gesehen. vor allem die texturen der höhlenlandschaft sind scheinbar 1:1 von der alien-welt von „half life 1“ übernommen worden. es wäre allerdings unfair, daraus einen strick zu drehen. zum einem muss man bei wii-grafiken etwas nachsichtig sein und zum zweiten sind die level ja eigentlich nur umsetzungen des films, der in ausschnitten gelungen ins spiel implementiert wurde. ebenfalls gelungen ist der sound und die deutsche synchronisation, die hauptsächlich bei den zwischensequenzen zu hören ist, um die story weiterführen. die hintergrundmusik passt immer zu den aktionen, die hau-, schieß- und und restlichen geräusche wirken stimmig comichaft und so mancher spruch der äffchen ist wirklich lustig. erwartungsgemäß werden hardcore-zocker mit „space chimps“ nicht viel anfangen können. das spiel richtet sich an fans des films – der leider noch nicht angeloffen ist - und an eine etwas jüngere zielgruppe, die die grafik sicher knuffig finden und die für die eingebauten scherze auf jeden fall ein offenes ohr haben werden. go bananas! aufwendige seite das: spacechimpsgame.com/
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