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PATAPON |
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das spiel passt zu dieser seite, wie die faust aufs auge: denn nur mit hilfe einer einzigen sache kann sich das knuddlige, etwas unselbständige, aber mutige volk der patapon ihr land zurückerobern - und das ist rhythmus! sie sind so liebenswürdig, diese kleinen dinger, die eigentlich aus einem großen auge und zu kurz geratenen extrimitäten bestehen.man sieht sie nur als eine art scherenschnitt, also als schwarze schatten.wem können solche geschöpfe schon was antun? einfache antwort: die zigotons. sie ähneln den patapons, bis auf die tatsache, dass ihr auge nicht weiß, sondern rot ist. und rot bedeutet (wie wir alle wissen) natürlich böse. mit krimineller energie haben sie bessere waffen als der liebe stamm entwickelt und jagen sie aus ihrer friedlichen heimat.die armen patapons fehlt die führung, um sich gegen die fießlinge wehren zu können. bis ihr das spiel in die psp einlegt. denn ihr könnt die offensichtlich äußrest autoritätshörigen figuren kontrollieren und sie gegen die zigotons in den kampf um ihr land schicken. das geht aber nicht mit der herkömmlichen steuerung. die patapons verstehen nämlich die bekannten befehle nicht. sie nutzen eine rythmische lautsprache um zu kommunizieren. als ihre gottheit müsst ihr auf ihr sprachlevel begeben, und eure anweisungen durch erlernbare tastenkombinationen zu geben, die auf den vorgegebenen rhythmus gedrückt werden müssen. nur die buttons erzeugen die trommeltöne, auf die sie hören. wer auf komando links-links-links-rechts drückt, versetzt seine armee in bewegung. für angriff, abwehr oder spezialbewegungen gibt es ähnliche abfolgen. werden sie mit dem richtigen timing gedrückt, ist das die beste voraussetzung, die schlachten gegen die anderen augenfüßler oder gemeine monster siegreich zu gestalten. wer es schaff, mehrmals hintereinander die richtige kombination zum richtigen zeitpunkt zu drücken, wechselt in den fever-modus, in dem die attacken effektiver werden und ganz besondere fähigkeiten aktiviert werden können.das ist vor allem wichtig in boss-kämpfen, in denen das normale waffenarsenal bestehend aus lanzen, speer, pfeil & bogen, später dann schwertern und kanonen nicht viel ausrichtet. allerdings ist es nicht leicht, die patapons im fever-modus zu halten. erstens wechselt hier gerne mal der rhythmus und zweitens wird das kampfgeschrei lauter und es fällt immer schwerer, den taktgeber zu hören. sowieso verlangt das spiel extrem viel aufmerksamkeit. schon ein fehl-druck auf die psp-knöpfe und ein angriff endet erfolglos. das kann den virtuellen tod von euren schutzbefohlenen bedeutet. aber solange noch einer lebt, besteht hoffnung, denn wer es schafft, mit dem kopfschmuck eines gefallenen das level zu beenden, belebt ihn am lebensbaum, der zwischen den mission besucht wird, wieder. das ist aber nicht das einzige, was das wundergewächs kann: mit den im kampf gesammelten ka-chings, den euros der patapon-welt, und rohstoffe, die besiegte kontrahenten fallen lassen, können upgrades geschaffen und bessere kämpfer generiert werden, die der baum ausspruckt.ihr solltet ganz genau überlegen, was ihr euch produzieren lasst. denn es können nur maximal 18 einheiten ins getümmel geschickt werden und manchmal bedarf es bestimmter fähigkeiten, die nur bestimmte einheiten erlernen können, um ein level absolvieren zu können. wenn einheiten doch einmal sterben oder fähigkeiten noch nicht freigespielt wurden - und das kommt ganz schön oft vor -, hilf nichts außer der wiederholung des levels, um den lebensbaum auf hochtouren zu bringen und sich wieder hochzuleveln. das nervt etwas und erweckt den eindruck, dass auf diese weise einfach nur die spielzeit noch oben gedreht werden soll. wobei die langzeitmotivation eigentlich schon durch das spiel selbst hochgeschraubt wird. man wird es immer nur relativ kurz, dafür aber über eine längeren zeitraum zocken, weil es die volle konzentration verlangt und die spätestens nach einer stunde einfach nicht mehr da ist. außer dem zum teil wirklich hohen schwierigkeitsgrad und den wiederholungen ist an „patapon“ nichts auszusetzen. der mix aus indischer scherenschnitt-technik, japanischer originalität, taktik im sidescroller-format und treibenden schlägen funktioniert. es bringt wirklich etwas neues auf den psp-bildschirm, auch wenn die wuseligen haptdarsteller den monitor gerne mit kommentaren zumüllen. doch das sieht man den knipsen, die ohne den spieler so hilflos sind, gerne nach. zumal man sowieso jedem bei seite stehen sollte, der mit musik zu ziel kommt! hat man sich erst einmal an die steuerung gewöhnt und lässt sich auf den beat des games ein, macht es einfach nur spass, dieses innovative und durchdachte kunstwerk in die hand zu nehmen. in diesem sinne: möge das pon-pata-chaka-pon beginnen!
alle infos und ein paar levels, die einen eindruck vom spiel vermitteln, findet ihr unter http://www.patapon-game.com/ |
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