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MOTORSTORM: PACIFIC RIFT |
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jiii-ha! die offroad-raser sind wieder da! schon beim genuss des intros sollte jedem klar sein, dass das, was nach dem actiongeladenen film kommt, kein lahmes rundendrehen wird. „motorstorm: pacific rift“ verdient die bezeichnung funracer. es knüpft nicht nur an seinen vorgänger an, der launch-titel für die ps3 war – in weiten teilen ist er besser. genau genommen ist es wohl ein neuer top-titel in dem genre. noch bevor das spektakel, das euch in der einführung präsentiert wird, aktiv mitgestalten und die motoren aufheulen lassen könnt, dürft ihm startmenü wählen, ob ihr euren fuhrpark bewundern, die rekorde nachlesen oder dann doch lieber in das festival einsteigen wollte. das ganze motorstorm-event ist nämlich eine große fahr-party auf einer insel ist, in dem ihr euch da als fahrer beweisen und euch dadurch immer neue pisten und fahrzeuge freispielen müsst. einmal ins festival eingestiegen, folgt eine zweite wahl. ihr müsst euch entscheiden, in welcher zone ihr brettern wollt. in der earth zone gibt’s jede menge schlamm und wald, die air zone in den bergen ist gespickt mit schanzen, die fire zone führt euch durch eine lava-landschaft und die water zone verschlägt euch an die küste. das klingt im ersten moment nur nach einer geschickten idee, um den insgesamt 16 halsbrecherischen strecken vier verschiedene grafik-stile verpassen zu können. aber die elemente, allen voran feuer und wasser, wirken sich entscheidend auf das gameplay aus. im gegensatz zu anderen funracern müsst ihr bei dem spiel euren boost nicht aufladen. er ist immer abrufbar. allerdings zeigt euch ein boost-meter auf dem linken unteren teil des bildschirmes an, wann der boost zu überhitzen droht. ist die anzeige gefüllt und ein warnton ist zu hören, muss der fuss vom afterburner, sonst zerfetzt er und mit auch euch gefährt. düst ihr nun durch wasser, wird der motor abgekühlt und der boost-meter geht runter. auf der anderen seite kann bei einer spritztour durch lava euer untersatz anfangen zu brennen – was auch zur überhitzung des boosts beitragen kann. das bringt eine gehörige portion taktik ins spiel. ihr müsst euch fragen, ob ihr auf bestimmten abschnitten lieber eine etwas weitere linie fahren wollt, auf der ihr den boost benutzen könnt und dann aber zum cooldown durchs wasser (oder eine sprinkleranlage) müsst oder eine der zahlreichen abkürzungen nehmt, bei der der boost nicht eingesetzt werden kann, weil keine kühlende materie in der nähe ist. mit diesem wissen ausgestattet geht es ans eingemachte. beim festival werden euch drei begegnen: race ist, wie nicht schwer zu erraten, ein rennen gegen die anderen herrschaften, in dem ihr euch möglichst gut platzieren müsst. das gibt punkte und bei einer gewissen score wird dann das nächste event oder ein neuer bolide freigeschaltet. im speed trail müsst ihr binnen einer vorgegeben zeit durch kontollpunkte fahren, die teilweise sehr spät vor eurer nase auftauchen und eure reaktion auf die probe stellen. der von anderen games bekannte eleminator-modus, bei dem der letzte eines rennens nach ablauf eines countdowns aus selbigen geworfen wird. zur bewältigung der herausforderungen stehe euch nicht weniger als acht klassen zur verfügung. bei manchen events ist eine klasse fix vorgegeben. ansonsten dürft ihr euch zwischen buggys, atvs, motorrädern, muscle cars, flitzern und trucks entscheiden. neu dazu gekommen sind die gigantischen monster trucks. die riesenteile pflügen sich durch stock, stein und gegner, die wie billardkugeln weggerammt werden können. wie alle untersätze haben aber auch sie nicht nur vorteile. geht ihr mit den getümen zu schnell in die kurven, kippt ihr einfach um. dazu brauchen sie eine weile, bis sie auf höchstgeschwindigkeit beschleunigt haben. das machen motorräder natürlich besser und so gleicht sich in rennen, die frei für jede klasse sind, alles irgendwie wieder aus. auch die zuweilen übersensitive physik kommt jeder zu spüren. ein ausflug in eine kleine bodenwelle kann schon dafür sorgen, dass eure federung die karosserie in die luft drückt und ihr eine ungewollte stunt-einlage zum besten gebt. eine kurze berührung mit dem freundlichen fahrer von nebenan hat manchmal die gleichen folgen. da baut sich schon frust auf, wenn so was kurz vor dem ziel passiert. wenigstens sind die meisten rennen nach 2 runden schon wieder vorbei und fauxpas sind durch das neustarten der kurzen und knackigen wettbewerbe sind schnell wieder vergessen gemacht. doch selbst wenn es euch erwischt: einfach zurücklehnen und sie crash-sequenz genießen! die in slowmo präsentierten unfälle sind, wie das gros des spiels selbst, eine augenweide. während die ersten rennen zum teil verwaschene texturen und eine gewisse detailarmunt offenbaren, zeigt sich wenige später die pracht, die die entwickler besonders im dichten dschungel programmiert hatten. hier ein sonnenstrahl, der durch den dichten wald fällt, da schlammgruben, die durchfahren werden wollen und weiter hinten ein wasserfall, den es zu durchsprungen gilt. einfach herrlich anzusehen, wie sich die tageszeiten auf das licht und damit auf die landschaften auswirken. schön sind auch für die fahrzeuge modelliert. man nimmt ihnen ab, für derartige rennen konstruiert worden zu sein und ihr schadensmodell ist sehr ordentlich. ebenfalls authentisch klingt ihr antrieb. die geräuschkulisse ist der eines rennspektakes zu jeder zeit würdig. sei es, weil ihr und die anderen die motoren mit verschiedenen sounds aufheulen lässt, oder weil ihr die schwer rockigen (oder aus eigenen playlisten stammende) lieder im hintergrund noch ein wenig aufdreht. richtig punkten kann das spiel im multiplayer: im zwei-spieler-splitscreen dürft ihr euch im couchduell messen. der eine sieht sich dann im linken teil des monitors, der andere am rechten. trotz fordernder optik, der um der performance willen lediglich ein paar details zum opfer fallen, keine spur von abbremsenden einlagen oder rucklern. das macht laune. ihr könnt sogar mit bis zu drei kumpels an einem gerät zocken. das bild wird dann gevierteilt. von der technischen seite her passt auch hier alles. an kleineren fernsehern wird es jedoch ein wenig unübersichtlich. kein freund in der nähe? einfach online einloggen und es mit bis zu elf konkurrenten aufnehmen. gegen unbekannte bereitet der einsatz des features, durch den druck auf eine schultertaste mal schnell in eine richtung auszuscheren und den anderen so abzudrängen, besonders viel vergnügen. sowieso ist die steuerung nach zehn minuten einspielzeit in fleisch und blut übergegangen. wie von einem funracer nicht anders zu erwarten ist sie sehr arcadelastig und einsteiger-freundlich. wer motorstorm mochte wird „motorstorm pacific rift“ lieben. die graphik ist vor allem über hdmi ein ziemlicher hammer, das gute gameplay wurde durch die feuer/wasser-komponente noch ein stück besser gemacht und de splitscreen-modus, eine absolut gelungene neuerung, macht party-laune. die wenigen mängel wie die übertriebe physik und die nur auf dem papier bestehende unterscheidung der fahreigenschaften innerhalb der klassen werden schon durch das gameplay wett gemacht. man ist immer auf der hatz nach wegen und abkürzungen, die zuweilen nur von bestimmten fahrzeugen nutzbar ist. offroad action, das grips und schnelles reaktionsvermögen verlangt. die ankündigung, regelmäßig herunterladbare (freie und kostenpflichtige) inhalte nachzuschieben, sollte nur ein weiterer kaufgrund sein. es ist ohnedies und ohne zweifel ein must-have! mehr fette videos und bilder: www.motorstorm.com
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