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UNREAL TOURNAMENT III |
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im neusten teil der medal of honor-reihe dürft ihr euch hals über kopf in den zweiten weltkrieg stürzen, um den achsenmächten in ganz europa feuer unterm hintern machen. und das mit dem „stützen“ ist durchaus wörtlich gemeint. in der haut eines amerikanischen fallschirmjägers beginnt ihr nämlich jede der sechs kampagnen mit dem sprung aus einem flugzeug. getreu dem motto: alles gute kommt von oben. schon im anflug auf die kriegsschauplätze müsst ihr eine strategisch wichtige entscheidung treffen: wo will ich landen? auf der sicheren seite seid ihr, wenn ihr die regulären landezonen erreicht. sie werden mit grünen rauchsignalen markiert. von hier aus könnt gemeinsam mit euren kameraden in den kampf ziehen. sucht ihr euch seitenstraßen oder abgelegenere ort als landeplatz aus, könnt ihr die flanken attackieren. schafft ihr es auf ein dach oder in einen turm, könnt ihr dem feind von einer erhöhten position zusetzen. auf dem boden angekommen gilt es, eine reihe von aufgaben zu erfüllen. stützpunkte wollen erobert, versprengte mitstreiter gefunden und lager zerstört werden. kleine gelbe pfeile auf eurem kompass weisen euch den weg zu euren zielen. es gibt aber keine vorgeschriebene reihenfolge, in der ihr die aufgaben abarbeiten müsst. ihr entscheidet, wann und wo ihr angreifen wollt. kommt euch ein job zu schwer vor, lasst ihr ihn links liegen und widmet euch zunächst anderen operationen. einfachere missionen schrauben nicht nur eure lebenserwartung hoch: sie eignen sich hervorragend, um eure fähigkeiten im umgang mit den waffen zu verbessern. habt ihr besonders geschickt mit pistole, mg oder granaten hantiert, werdet ihr mit upgrades für die verwendeten waffen belohnt. ihr könnt dann schneller nachladen, präziser zielen oder mehr munition aufnehmen. so gestärkt lassen sich die schwierigeren passagen meistern. doch selbst mit den modifikationen ist der marsch durch die feindlichen linien kein spaziergang. die gegner sind ebenso zahlreich wie intelligent. sie versuchen, immer aus der deckung anzugreifen, geben sich gegenseitig feuerschutz oder stürmen bei gelegenheit einfach drauf los. medal of honor: airborne schafft es zu jeder zeit, den spieler in seinen bann zu ziehen. von den missionsbesprechung über die, das spiel eingearbeiteten drehbuchreifen cutszenen bis hin zur den lobenden worten nach einer gewonnenen schlacht greift alles ineinander. besitzer einer next-generation-konsole oder eines leistungsstarken computers werden die detaillierten modelle der soldaten, die spektakulären explosionen und die opulente grafik der einsatzgebiete faszinieren. das gilt auch für den tollen sound, der die atmosphäre noch mehr anheizt. was fehlt, sind die wow-momente. man hat das gefühl, irgendwie alles in anderen weltkriegs-shootern schon einmal gesehen zu haben. es gibt nur wenige situationen, die so beeindruckend sind, dass sie sich ins gedächtnis brennen. bei der kürze des spiels ist das eigentlich kaum verwunderlich: geübte ballermänner -und -frauen werden selbst auf der härtesten der drei schwierigkeitsgrade nach rund acht stunden den abspann zu sehen bekommen. langzeitspass verspricht nur der muliplayer-modus. zwölf spieler können sich zum gemeinsamen zocken auf einer der sechs vorgegeben karten einfinden. die allierten starten nach einem kritischen treffer übrigens wie im einzelspieler-modus ihre attacken immer aus der luft. ein sehr schönes feature. insgesamt ist medal of honor: airborne ein solider shooter. die freie wahl der landezone und der ziele bringt viel taktik ins spiel. ton und bild sind brilliant in szene gesetzt worden. der wille, das eigene waffenarsenal ständig zu verbessern, motiviert hobby-soldaten bis in die haarspitzen. die schwächen liegen in der kurzen spielzeit, dem spärlich gesäten überraschungsmomenten und der weltkriegs-thematik, die zum x-ten mal als grund für eine pixelschlacht herhalten muss. wer damit klar kommt und sich zudem gern online mit anderen misst, kann zugreifen. dem rest sei bioshock oder halo 3 ans herz gelegt. alle infos unter http://www.ea.com/moh/airborne/ |
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